Planck-Lobby

Fläche: 393 qm
Höhe: 4,67 m

Die Planck-Lobby mit dem angrenzenden lichtdurchfluteten Wintergarten bildet den geselligen Mittelpunkt des Hauses. Die bequemen Sitzmöbel und das prasselnde Kaminfeuer laden zum Gedankenaustausch und angeregten Gesprächen ein. Der Wintergarten eignet sich auch für besondere Empfänge oder für Postersessions mit anschließender Diskussion. Der Bechstein-Flügel gehört zur Ausstattung und kann gemietet werden.

Seit der Sanierung von 2014 trägt die Lobby den Namen Max Plancks. Bis dahin hieß der Raum Bismarck-Halle. Die Vereinigten Stahlwerke, in den 1920er-Jahren einer der weltweit wichtigsten Konzerne der Montanindustrie, hatten für die Inneneinrichtung des Raumes gespendet. Die Stiftertafel befinden sich nach wie vor an der südlichen Stirnseite des Raumes. Nach der Konfiszierung des Hauses durch die US-Armee wurde der Raum durch den Anbau des Wintergartens entscheidend verändert.

Im Rahmen des Sanierungskonzepts wurde der Raum nach Max Planck umbenannt, um mit ihm den Namengeber der Max-Planck-Gesellschaft zu würdigen. Die Installation mit Lichtelementen und Fotografien von Hugo Erfurth bildet einen Gegenpol zur historistischen Ausstattung des Raumes und seiner massiv anmutenden Eichenholztäfelung. Die bewusst asymmetrische Anordnung will auch einen Gegenentwurf zur symbolischen Prägung des Raumes in der NS-Zeit setzen, als ein Porträt Hitlers die Fläche über dem Kamin einnnahm. Der Lichtbalken über der Kaminwand bezieht sich auf Plancks Forschung über die Wärmestrahlung.

Stehempfang: 240 Pers.

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