Menschen

Hans Krebs

1900 Hildesheim (Deutschland) – 1981 Oxford (UK)
Mediziner, Biochemiker, Nobelpreis für Physiologie oder Medizin 1953
Länder: Deutschland, UK

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Hans Krebs

Als Hans Krebs 1932 im Harnack-Haus übernachtet, um an Otto Warburgs renommiertem Biologisch-Medizinischem Abend teilzunehmen, ahnt er nicht, dass auch er – wie sein ehemaliger Chef Warburg – einmal den Nobelpreis erhalten wird. Er wird ihm zusammen mit Fritz Lipmann 1953 für die Entdeckung des Citratzyklus zugesprochen, zu der ihm auch Ergebnisse seines Freundes Albert von Szent-Györgyi verholfen haben. 

Ab 1930 arbeitet der junge Arzt als Assistent von Otto Warburg in dessen neuem Institut für Zellphysiologie in Dahlem. 1932 geht er nach Freiburg, um sich zu habilitieren. Kurz nach der Machtergreifung der Nazis verlässt Krebs, der aus einer jüdischen Familie stammt, Deutschland und schreibt sich in England wieder als Student ein, diesmal für Biochemie. An der Universität Sheffield findet er eine Anstellung. 1954 folgt er dem Ruf nach Oxford.

 
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