Menschen

Irving Langmuir

1881 New York City (USA) – 1957 Woods Hole, Massachusetts (USA)
Chemiker, Nobelpreis für Chemie 1932
Land: USA

Irving Langmuir, Visitor Lecturer 1934 Bild vergrößern
Irving Langmuir, Visitor Lecturer 1934

Als Thomas Edison 1897 seine Glühlampe zum Patent anmeldet, stellt er die Forschung vor eine neue Herausforderung, denn seitdem ringen Chemiker und Physiker darum, Edisons Lampe zu verbessern. Mit dem neuen geruchlosen Licht, das die rußenden, sauerstoffzehrenden Gaslampen ersetzt, lässt sich viel Geld verdienen. Auch Langmuir setzt alles daran, die Lampe weiter zu entwickeln.

Langmuir promoviert darüber 1906 bei Walther Nernst in Deutschland und forscht danach bei General Electric in Schenectady. Edison hatte den Konzern 1890 selbst gegründet. Langmuirs Know-How, das er aus Europa mitbringt, ist hoch willkommen. Er optimiert die Vakuumtechnik, wodurch verbesserte Glühlampen und Radioröhren möglich werden, und wendet sich der Oberflächenchemie zu.

Im März 1930 reist er wieder nach Deutschland, um im Harnack-Haus beim Haber-Kolloquium einen Vortrag über sein aktuelles Spezialgebiet zu halten: „Die chemischen und elektrischen Eigenschaften von adsorbierten Schichten an Wolfram“.

 
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