Menschen

Robert Andrews Millikan

1868 Morrison, Illinois (USA) – 1953 San Marino, Kalifornien (USA)
Physiker, Nobelpreis für Physik 1923
Land: USA
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Robert Andrews Millikan im Hörsaal 1931

1931 lädt der weltgewandte Max von Laue im Namen der Deutschen Physikalischen Gesellschaft seinen amerikanischen Kollegen Millikan ins Harnack-Haus ein. Dort hält Millikan vor den Größen der physikalischen Forschung einen Vortrag. Albert Einstein, Max Planck und Otto Hahn sitzen in der ersten Reihe des dicht gefüllten Hörsaals. Man kennt sich, denn Millikan hatte 1896, kurz nach seiner Promotion, einige Zeit in Deutschland verbracht und auch bei Walther Nernst und Max Planck studiert.

Als Millikan 1931 nach Berlin zurückkehrt, ist er ein bekannter Forscher. 1923 hat er für seine Arbeiten zur Bestimmung der Elementarladung eines Elektrons sowie für seine Bestätigung der Einsteinschen Theorie zum Photoeffekt den Nobelpreis erhalten. Zwar wird inzwischen angenommen, dass Millikan bei diesen Arbeiten mit den Messwerten etwas frei umgegangen sei, dennoch zählt er zu den Protagonisten der frühen experimentellen Teilchenphysik und seine Schlussfolgerungen gelten als bedeutend.

 
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